Untersuchungsgebiete und Stauräume

Schwarzenbachtalsperre

Die Schwarzenbachtalsperre in Forbach wird von der EnBW AG seit 1922 als Oberbecken des Rudolf-Fettweis-Werks betrieben und liefert seit über 90 Jahren einen Beitrag zur regenerativen Energieerzeugung aus Wasserkraft.

Management: Durch aktives Stauraummanagement und abwechselnden Pump- und Turbinenbetrieb ist der Schwarzenbach-Stausee regelmäßigen Wasserspiegelschwankungen ausgesetzt.



Talsperre Kleine Kinzig

Der Zweckverband Wasserversorgung Kleine Kinzig betreibt mit der Talsperre Kleine Kinzig die einzige Trinkwassertalsperre in Baden-Württemberg. Hauptaufgabe der im Jahr 1982 fertiggestellten Talsperre ist dabei die Fernwasserversorgung von 30 Verbandsmitgliedern mit Trinkwasser aus dem Schwarzwald.

Management: Die Kleine Kinzig weist ein klassisches Talsperrenmanagement auf, mit einem Wasserspiegelanstieg während Perioden mit höheren Zuflüssen (z. B. durch Schmelzwasser) und vorwiegender Wasserentnahme während Niedrigabflussperioden (Sommer).



Altmühlsee, Kleiner und Großer Brombachsee

Das fränkische Seenland ist mit seinen vielen Seen als beliebte Urlaubslandschaft bekannt. Dabei handelt es sich bei Altmühlsee, Kleinem Brombachsee und Großem Brombachsee um künstlich angelegte Stauräume die, neben Freizeit und Erholung, zum Zwecke der Wasserregulierung von Donau und Main dienen.

Management: Die Überleitung von Wasser aus dem Altmühl-Donau-Gebiet in das Regnitz-Main-Gebiet ist seit der Fertigstellung der Talsperre Großer Brombachsee im Jahr 1998 möglich.



CHARM untersucht die Herausforderungen des Stauraummanagements und Einflüsse innerhalb der Stauhaltungen, die durch die unterschiedlichen Ansprüche und Anforderungen der Betreiber und Stakeholder an die jeweiligen Stauräume gestellt werden.