Das Projekt "CHARM"

Weltweit dienen Talsperren und Stauräume u. a. der Wasser- und Energieversorgung, dem Hochwasserrückhalt und der Naherholung. Ihre Bedeutung wird aufgrund des Klimawandels und des globalen Bevölkerungswachstums weiter zunehmen. Eine nachhaltige Bewirtschaftung von Stauhaltungen stellt dabei in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung für die Gesellschaft dar.

CHARM erforscht fünf entscheidende Faktoren im Betrieb und Management von Stauräumen: Die Ablagerung von Feinsedimenten, die stabilisierende Wirkung von Biofilmen auf Sedimente, das Wachstum von Cyanobakterien, die Emission von Treibhausgasen sowie gesellschaftliche Akzeptanz und Interessenskonflikte. 

Hierzu arbeiten Forschergruppen der Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften der Universitäten Stuttgart, Konstanz  und Freiburg transdisziplinär zusammen, um den technischen, ökologischen und sozioökonomischen Fragestellungen  gerecht zu werden.

Durch die Kooperation wird die komplexe Problematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln und doch gemeinsam  erforscht, um einen über die einzelnen Disziplinen hinausgehenden Forschungsgewinn zu ermöglichen.